... newer stories
Dienstag, 28. August 2007
das CI "DUET" von MedEl
sidonietta, 15:43h

(Graphik von MedEl www.medel.com)
Dieses Bild zeigt den Vorteil des besonderen CIs, das ich bekommen soll. Die hohen Töne werden über das CI (elektronisch) verarbeitet, die tiefen über ein Hörgerät (akustisch). EAS steht für elektronisch-akustische Stimulation. Das entsprechende Modell der Firma MedEl heißt DUET. Die anderen CI-Firmen stellen noch keine solchen Kombi-Geräte her, aber der Markt ist natürlich auch kleiner als der für herkömmliche CIs, weil nur Menschen mit Hochton-Ertaubung infrage kommen, die auf den tiefen Frequenzen noch relativ viel hören.
... link (0 Kommentare) ... comment
Noch etwas zum Innenohr
sidonietta, 11:05h
Was macht die Elektrode in der Gehörschnecke?
Im Innenohr werden die mechanischen Schallwellen (Druckwellen) mit Hilfe der Haarsinneszellen in Nervenimpluse umgesetzt. Dabei sind am Beginn der Schnecke die hohen Töne und weiter innen werden die tiefen Töne erkannt und umgesetzt. Das bedeutet, dass alle Töne an den Haarsinneszellen für die hohen Töne vorbei müssen. Deswegen ist die typische Lärmschwerhörigkeit auch eine Hochtonschwerhörigkeit: Die Hochtonzellen werden einfach überbeansprucht.
Wenn wie bei mir die Haarsinneszellen tief innen in der Schnecke noch in Ordnung sind, schiebt man die Elektrode nicht bis ganz oben hinein, sondern nur ein Stück weit. Denn beim Einführen der Elektrode werden meistens die vorhandenen Haarsinneszellen zerstört oder beeinträchtigt. Bei mir soll die Elektrode demnach nur dort Impulse an die Nervenfortsätze abgeben, wo die Haarsinneszellen schon defekt sind. Die tiefen Töne dagegen sollen weiterhin auf normalem Wege über Außen- und Mittelohr und dann die Haarsinneszellen für tiefe Töne an das Gehirn gelangen.
Ein allgemeiner Hinweis: Ich versuche hier nach bestem Wissen zu beschreiben, was ich über Ohr und Technik erfahren habe. Ich bin aber kein Mediziner und kann schnell mal Fehler machen. Gern nehme ich Korrekturen an, wenn es jemand besser weiß!
Im Innenohr werden die mechanischen Schallwellen (Druckwellen) mit Hilfe der Haarsinneszellen in Nervenimpluse umgesetzt. Dabei sind am Beginn der Schnecke die hohen Töne und weiter innen werden die tiefen Töne erkannt und umgesetzt. Das bedeutet, dass alle Töne an den Haarsinneszellen für die hohen Töne vorbei müssen. Deswegen ist die typische Lärmschwerhörigkeit auch eine Hochtonschwerhörigkeit: Die Hochtonzellen werden einfach überbeansprucht.
Wenn wie bei mir die Haarsinneszellen tief innen in der Schnecke noch in Ordnung sind, schiebt man die Elektrode nicht bis ganz oben hinein, sondern nur ein Stück weit. Denn beim Einführen der Elektrode werden meistens die vorhandenen Haarsinneszellen zerstört oder beeinträchtigt. Bei mir soll die Elektrode demnach nur dort Impulse an die Nervenfortsätze abgeben, wo die Haarsinneszellen schon defekt sind. Die tiefen Töne dagegen sollen weiterhin auf normalem Wege über Außen- und Mittelohr und dann die Haarsinneszellen für tiefe Töne an das Gehirn gelangen.
Ein allgemeiner Hinweis: Ich versuche hier nach bestem Wissen zu beschreiben, was ich über Ohr und Technik erfahren habe. Ich bin aber kein Mediziner und kann schnell mal Fehler machen. Gern nehme ich Korrekturen an, wenn es jemand besser weiß!
... link (0 Kommentare) ... comment
... older stories