Samstag, 5. September 2009
Start in Zürich
Seit Dienstag bin ich nun also in Zürich, um hier ein halbes Jahr an der ETH (Lehrstuhl Systemgestaltung) zu forschen und eine Übung zu halten.
Die ersten Tage waren sehr anstrengend und nicht nur positiv. Es ist alles neu und auf dem recht weiten Weg von meiner außerhalb liegenden Wohnung in die Innenstadt habe ich mich schon mit dem ÖPNV herumgeplagt. Das Auto habe ich nur am Ankunftstag benutzt, wo ich mich natürlich auch hoffnungslos verirrt habe. Weiterer Wehmutstropfen ist die Entfernung zu Max und das Gefühl der Inkompetenz, das mich am Lehrstuhl beschleicht. Weder kenne ich mich mit Windows-freien Rechnern aus noch kann ich programmieren, was hier üblich ist oder die Statistik-Software R bedienen (mit der habe ich mich schon in Jena schwergetan). Aber ich hoffe alles zu lernen.

Auf der positiven Seite stehen die allseits freundlichen Leute (Kollegen wie auch fremde Menschen auf der Straße), der schöne Ausblick aus meiner Wohnung im 8. Stock und das Flair der Stadt. Ebenso die spannend klingenden Forschungsprojekte.

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