Montag, 2. November 2009
Seminararbeiten korrigieren
Derzeit sitze ich mal wieder an Seminararbeiten, und zwar denen von Seminar und Exkursion aus dem Sommersemester in Marburg. Es ist unglaublich, was für positive (selten) und negative (oft) Erlebnisse man hat, und das mit Studenten, die schon 2 bis 5 Jahre an der Uni sind. Interessant wird es, wenn ein Fremdwort auftaucht, das ich nicht kenne. Schlimm sind Arbeiten, die auf ungefähr einer Quelle beruhen oder immer wieder ganze Sätze abschreiben, ohne das richtig zu kennzeichen. Und die Kommasetzung, die Rechtschreibung, der Stil! Wenn ich die Texte sehe, dann hat die Rechtschreibreform wohl keinen Erfolg gehabt, den Leuten zu weniger Fehlern zu verhelfen.
Besonders freue ich mich über den typischen Beginn (unter dem Titel XY): "Diese Ausarbeitung beschäftigt sich mit XY." Wow, das hätte ich ja gar nicht erwartet!
Immerhin amüsieren mich viele dieser Dinge zwischendurch. Aber ich muss noch an mir arbeiten, das ganze schneller zu erledigen, denn derzeit brauche ich mindestens eine Stunde pro Seminararbeit, bei schlechteren eher mehr, weil ich dann die Originalquellen suche. Bei 50 Seminararbeiten zwischen Oktober und Dezember ist das zuviel. Aber heute habe ich festgestellt, dass ich kein schlechtes Gewissen zu haben brauche, wenn ich an dem neuen Projekt erst wenig gearbeitet habe, denn der eine Kollege hat noch gar nicht angefangen und der andere hat ungefähr soviel wie ich gemacht. Daher mache ich nun noch ein paar alte Sachen fertig, bevor ich mich richtig in die neuen stürze.

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