... newer stories
Freitag, 7. Juli 2006
Hörtraining
sidonietta, 21:26h
Heute früh gab es die Fortsetzung des Sozialrechts, diesmal mit dem Thema, welche Aufgaben das Integrationsamt übernimmt und welche HIlfsmittel es für das Arbeitsleben gibt. Interessant ist die Arbeitsassistenz, das sind Personen, die Aufgaben des Schwerbehinderten übernehmen, die er nicht oder nur schwer leisten kann, dafür gibt es eine Unterstützung des Amtes. Zum Beispiel Schriftdolmetscher, die bei großen Sitzungen alles mitschreiben, so daß es für den Betroffenen direkt auf einem Bildschirm lesbar ist.
Und dann hatten wir endlich das von mir erwartete Hörtraining. Im Gegensatz zum Absehen, wo stimmlos gesprochen wird, steht hier der Sprecher hinter den Teilnehmern und man muß "raten", was der sagt. Hier war ich nicht so gut. Die Bögen werden ausgewertet in Hinblick auf die Laute, die besonders oft falsch verstanden werden. Dann kann man evtl. gezielt üben. Außerdem wurde uns ein Computerprogramm zum Selbst-Trainieren gezeigt, wo es um Geräusche, Silben, Wörter und Sätze geht, die man sich vorsspielen lassen kann um die feinen Unterschiede zu üben. Da werde ich mich noch ein paar Mal hinsetzen!
Nachmittags war ich im Schwimmbad, das hier ganz nah ist und sehr schön und groß (aber auch nicht billig).
Und dann hatten wir endlich das von mir erwartete Hörtraining. Im Gegensatz zum Absehen, wo stimmlos gesprochen wird, steht hier der Sprecher hinter den Teilnehmern und man muß "raten", was der sagt. Hier war ich nicht so gut. Die Bögen werden ausgewertet in Hinblick auf die Laute, die besonders oft falsch verstanden werden. Dann kann man evtl. gezielt üben. Außerdem wurde uns ein Computerprogramm zum Selbst-Trainieren gezeigt, wo es um Geräusche, Silben, Wörter und Sätze geht, die man sich vorsspielen lassen kann um die feinen Unterschiede zu üben. Da werde ich mich noch ein paar Mal hinsetzen!
Nachmittags war ich im Schwimmbad, das hier ganz nah ist und sehr schön und groß (aber auch nicht billig).
... link (0 Kommentare) ... comment
Donnerstag, 6. Juli 2006
Artikulation
sidonietta, 14:58h
Gestern abend wollten wir hier ins Kino, weil dies auch Kopfhörer zur Übertragung anbietet und zudem ein Kino mit Tischchen und Bedienung ist. Leider ging gleich zu Beginn der Projektor kaputt und die Sneak Preview Night fiel aus. Wir sind dann aber bis halb eins noch nett weg gewesen und haben draußend sitzen Bananenbier probiert. Das erinnerte mich neulich an eine Kneipenszene in Halle mit Himbeerbier... (Gruß an C. und J.!)
Heute früh haben wir zunächst berufliche Schwierigkeiten durch Hörschädigngen erörtert und uns dann mit Artikulation beschäftigt. Wir sind eine gut sprechende Gruppe, haben aber trotzdem ein paar Übungen gemacht. Letztlich ist alles Konzentrationssache, wenn man aufpaßt, muß die Sprache von Hörgeschädigten nicht zwingend schlechter werden. Ich muß also lernen langsamer zu reden. Mir wird ja schon seit mindestens 15 Jahren erzählt, ich rede zu schnell, aber so richtig bemüht, es zu verändern, habe ich mich wohl nicht. Heute nachmittag steht nur Absehen und Entspannen auf dem Programm, ich werde danach aber nicht mit zum Strand fahren, sondern meinen Cousin samt Familie besuchen.
Heute früh haben wir zunächst berufliche Schwierigkeiten durch Hörschädigngen erörtert und uns dann mit Artikulation beschäftigt. Wir sind eine gut sprechende Gruppe, haben aber trotzdem ein paar Übungen gemacht. Letztlich ist alles Konzentrationssache, wenn man aufpaßt, muß die Sprache von Hörgeschädigten nicht zwingend schlechter werden. Ich muß also lernen langsamer zu reden. Mir wird ja schon seit mindestens 15 Jahren erzählt, ich rede zu schnell, aber so richtig bemüht, es zu verändern, habe ich mich wohl nicht. Heute nachmittag steht nur Absehen und Entspannen auf dem Programm, ich werde danach aber nicht mit zum Strand fahren, sondern meinen Cousin samt Familie besuchen.
... link (0 Kommentare) ... comment
Mittwoch, 5. Juli 2006
Sozialrecht und Hörkurven
sidonietta, 22:25h
Heute früh hatten wir einen interessanten Start mit der "Selbsterfahrungsgruppe", die heute aber nicht aus Erfahrungen eines Teilnehmers bestand, sondern aus denen unseres Dozenten, der schon mit 2 Jahren beinahe taub war. Inwzischen im Sozialministerium in Kiel beschäftigt, fand ich seinen Lebensweg hochinteressant, auch wenn er sich sicher nicht auf mich übertragen läßt. Anschließend erfuhren wir vieles rund ums Sozialrecht, vor allem Behindertenausweise, Steuererleichterungen, Rundfunkgebührenbefreiung etc. Es gibt unglaublich viele Gesetze, die irgendwo einen Abschnitt zu Behinderten haben. Am lustigsten fand ich eigentlich die Befreiung von der Hundesteuer, die an manchen Orte möglich ist. Für mich neu war eigentlich nur der reduzierte ADAC-Tarif.
Nachmittags war wieder die Akustikerin da und hat uns über Tinnitus, Hörkurven und die Anatomie des Ohres informiert. Ich fand am besten, daß sie die Hörkurven von jedem einzelnen auf Folie hatte und wir das dann verglichen haben mit dem Bereich, der für das Hören von Sprache zuständig ist. Laut Kurve hat eine Teilnehmerin eine (viel) schlechtere Kurve als ich, bei einem sieht sie fast genauso aus wie bei mir und die anderen hören besser. Trotzdem sind die Werte beim Sprachverständnis auf immer andere Weise unterschiedlich. Die Akustikerin betonte, daß es keine optimale Hörgeräteeinstellung für eine Hörkurve gibt, sondern nur sujektiv gute. Das ist nicht leicht zu akzeptieren, weil es viel Mitarbeit vom Hörgeschädigten erfordert. Ich glaube, ich werde bei mir nochmal alles etwas lauter machen lassen.
Da es heute besonders heiß war und der "Unterricht" besonders lang, sind wir alle etwas geschafft, wollen aber noch ins Kino.
Nachmittags war wieder die Akustikerin da und hat uns über Tinnitus, Hörkurven und die Anatomie des Ohres informiert. Ich fand am besten, daß sie die Hörkurven von jedem einzelnen auf Folie hatte und wir das dann verglichen haben mit dem Bereich, der für das Hören von Sprache zuständig ist. Laut Kurve hat eine Teilnehmerin eine (viel) schlechtere Kurve als ich, bei einem sieht sie fast genauso aus wie bei mir und die anderen hören besser. Trotzdem sind die Werte beim Sprachverständnis auf immer andere Weise unterschiedlich. Die Akustikerin betonte, daß es keine optimale Hörgeräteeinstellung für eine Hörkurve gibt, sondern nur sujektiv gute. Das ist nicht leicht zu akzeptieren, weil es viel Mitarbeit vom Hörgeschädigten erfordert. Ich glaube, ich werde bei mir nochmal alles etwas lauter machen lassen.
Da es heute besonders heiß war und der "Unterricht" besonders lang, sind wir alle etwas geschafft, wollen aber noch ins Kino.
... link (0 Kommentare) ... comment
Dienstag, 4. Juli 2006
Wie übersteht man als Schwerhöriger eine Party?
sidonietta, 19:10h
Heute gab es neben Absehtraining und Körpersprache mal wieder Verhaltenstraining. Thema: Partys.
Dazu gab es einen reichen Schatz an Erfahrungen und auch ich fand es sehr interessant. Zum Beispiel kann man erholsame "Hörpausen" einlegen, indem man sich um neue Getränke oder Knabberzeug kümmert oder auch mal anbietet, ein bißchen abzuwaschen. Mit den Rauchern raus gehen gibt einem auch ein paar ruhigere Minuten. Aber mir ist auch bewußt geworden, daß ich kein schlechtes Gewissen haben sollte zu gehen, wenn ich auf einem Fest mich nicht mehr amüsiere, was meistens mit Konzentrationsproblemen und Hörproblemen zusammenhängt. Man darf sich nicht als Spielverderber fühlen, wenn man gehen will und auch die Normalhörenden müssen diese Entscheidung akzeptieren. Ich werde mir also abgewöhnen, Leute im Auto mitzunehmen, auf die ich dann immer warten muß... *grins: fühlt sich jemand angesprochen??*
Vermutlich denkt Ihr alle, meine Probleme auf Partys und Festen (und in Kneipen) könnten nicht so groß sein, weil ich im Alltag gut zurande komme. Sind sie aber!
Es ist sehr warm hier und soll auch noch wärmer werden in den nächsten Tagen, aber Schleswig-Holstein hat den Vorteil, daß meistens ein bißchen Wind weht. Um trotz Wärme Sport zu treiben, war ich heute früh um 7 schon 15km Radeln am Kanal entlang. Das hat einerseits gutgetan, andererseits habe ich doch gemerkt, daß ich mehr ein Abend- als ein Morgen-Sportler bin.
Dazu gab es einen reichen Schatz an Erfahrungen und auch ich fand es sehr interessant. Zum Beispiel kann man erholsame "Hörpausen" einlegen, indem man sich um neue Getränke oder Knabberzeug kümmert oder auch mal anbietet, ein bißchen abzuwaschen. Mit den Rauchern raus gehen gibt einem auch ein paar ruhigere Minuten. Aber mir ist auch bewußt geworden, daß ich kein schlechtes Gewissen haben sollte zu gehen, wenn ich auf einem Fest mich nicht mehr amüsiere, was meistens mit Konzentrationsproblemen und Hörproblemen zusammenhängt. Man darf sich nicht als Spielverderber fühlen, wenn man gehen will und auch die Normalhörenden müssen diese Entscheidung akzeptieren. Ich werde mir also abgewöhnen, Leute im Auto mitzunehmen, auf die ich dann immer warten muß... *grins: fühlt sich jemand angesprochen??*
Vermutlich denkt Ihr alle, meine Probleme auf Partys und Festen (und in Kneipen) könnten nicht so groß sein, weil ich im Alltag gut zurande komme. Sind sie aber!
Es ist sehr warm hier und soll auch noch wärmer werden in den nächsten Tagen, aber Schleswig-Holstein hat den Vorteil, daß meistens ein bißchen Wind weht. Um trotz Wärme Sport zu treiben, war ich heute früh um 7 schon 15km Radeln am Kanal entlang. Das hat einerseits gutgetan, andererseits habe ich doch gemerkt, daß ich mehr ein Abend- als ein Morgen-Sportler bin.
... link (0 Kommentare) ... comment
Montag, 3. Juli 2006
Entspannt
sidonietta, 20:48h
Nun bin ich also die zweite Woche hier... Im Verhaltenstraining ging es um den optimalen Sitzplatz am Esstisch, wie man verhindert, daß man am Computer von hinten erschreckt wird und wie man am besten nachfragt, wenn man etwas nicht verstanden hat. Da wurden einige lustige Geschichtchen erzählt!
Nach dem Absehen gab es noch das Angebot, Entspannen zu lernen, weil Schwerhörige ja durch die ständige Konzentration oft angespannt sind. Ich aber fühle ich schon die ganze Zeit hier sehr entspannt und denke, daß ich auch zu Hause selten solche Techniken benötigen werde. Ich finde, ein Mittagsschläfchen tut es auch!
Viele Grüße von der gutgelaunten und erholten Sidonia
Nach dem Absehen gab es noch das Angebot, Entspannen zu lernen, weil Schwerhörige ja durch die ständige Konzentration oft angespannt sind. Ich aber fühle ich schon die ganze Zeit hier sehr entspannt und denke, daß ich auch zu Hause selten solche Techniken benötigen werde. Ich finde, ein Mittagsschläfchen tut es auch!
Viele Grüße von der gutgelaunten und erholten Sidonia
... link (0 Kommentare) ... comment
Sonntag, 2. Juli 2006
Nordsee
sidonietta, 19:09h
Heute war ich an der Nordsee (und habe wohl ein bißchen zuviel Sonne abbekommen, denn jetzt habe ich Kopfschmerzen), und zwar in St. Peter-Ording. Wirklich sehr hübsch! Ich bin lange an den Dünen entlang gelaufen und war auch noch kurz im Wasser. Es ist deutlich zu sehen, daß Hochsaison ist, ich war nicht die einzige am Meer... Auf dem Rückweg habe ich mir Friedrichstadt angesehen, hatte ich vorher noch nie von gehört, ist aber ebenfalls sehr malerisch. Es ist schon nachvollziehbar, daß Schleswig-Holstein eine Urlaubsregion ist. Ein besonders schöner Brauch sind die Rosen außen an den alten Stadt-Häusern, die zur Zeit auch alle herrlich blühen. Ich frage mich, wie sie in den winzigen Flächen Erde soviel Kraft finden...
... link (0 Kommentare) ... comment
Samstag, 1. Juli 2006
Schleswig
sidonietta, 19:32h
Gestern haben wir ein etwas über die Gebärdensprache (eigene Sprache mit eigener Grammatik) und die lautsprachbegleitenden Gebärden (die das, was wir sprechen, bildlich unterstützen) gelernt inklusive ein paar Beispiele und Übungen. Es war tierisch lustig, weil wir merkten, wie ungenau wir hinsehen, wenn jemand was mit den Händen zeigt und wie ungeübt wir sind, dies dann an eine andere Person weiterzu"geben".
Außerdem war wieder Absehen und schließlich Fußball. Natürlich. Auch wenn sich das die meisten bei mir kaum vorstellen können, habe ich mitfiebernd zugesehen (per Beamer auf Wand) und hinterher haben wir in der Kneipe nebenan eine ganze Weile gefeiert. Etwas anstrengend war das einstündige Hupkonzert in der Stadt, an dem sich sicher 50 Autos beteiligten, die die wichtigsten Straßen Kolonne abfuhren und dann immer vor unserer Kneipe im Stau standen wegen der Ampel... Sogar ein schwarzes Auto, das zu zwei Dritteln rot und gelb angemalt war, gab es zu sehen.
Heute dann sind wir nach Schleswig gefahren, haben den holzgeschnitzten Bordesholmer Altar im Dom bewundert und die heimelige Altstadt, die alten Fischerhäuser und waren im Wikingermuseum Haithabu. Das alles endlich wieder bei richtig schönem Wetter. Unsere Pfarrerin hat uns viel Interessantes (vielleicht auch etwas zuviel) erzählt und erklärt.
Insofern wird heute abend wohl nicht mehr viel los sein mit uns...
Außerdem war wieder Absehen und schließlich Fußball. Natürlich. Auch wenn sich das die meisten bei mir kaum vorstellen können, habe ich mitfiebernd zugesehen (per Beamer auf Wand) und hinterher haben wir in der Kneipe nebenan eine ganze Weile gefeiert. Etwas anstrengend war das einstündige Hupkonzert in der Stadt, an dem sich sicher 50 Autos beteiligten, die die wichtigsten Straßen Kolonne abfuhren und dann immer vor unserer Kneipe im Stau standen wegen der Ampel... Sogar ein schwarzes Auto, das zu zwei Dritteln rot und gelb angemalt war, gab es zu sehen.
Heute dann sind wir nach Schleswig gefahren, haben den holzgeschnitzten Bordesholmer Altar im Dom bewundert und die heimelige Altstadt, die alten Fischerhäuser und waren im Wikingermuseum Haithabu. Das alles endlich wieder bei richtig schönem Wetter. Unsere Pfarrerin hat uns viel Interessantes (vielleicht auch etwas zuviel) erzählt und erklärt.
Insofern wird heute abend wohl nicht mehr viel los sein mit uns...
... link (0 Kommentare) ... comment
Donnerstag, 29. Juni 2006
Donnerstag
sidonietta, 19:59h
Heute ging es wieder ans Absehen und ums Verhalten und nachmittags hatten wir einzeln Termine bei der Akustikerin. Ich habe endlich mal einen Hörtest selbst machen dürfen, was sehr viel entspannter ist für mich. Sonst bekomme ich immer Angst und Stress, wenn ich auf die verschieden Hohen Töne reagieren soll... An der Einstellung des Geräts haben wir aber fast nichts geändert. Mein Sprachverständnis kann ich durch bessere Geräteeinstellungen auch nicht verbessern (das hatte ich gedacht), nur kann ich das vorhandene maximale Verständnis bei einer geringeren Lautstärke erreichen. Um das Verstehen zu ändern, muß ich mit meinem Gehirn arbeiten. ;-)
Hm, das hat mich etwas gedämpft, ich dachte durchaus, daß man meine Einstellungen noch verbessern könnte. Insofern bin ich gespannt auf die Audiotherapie, ob die mir hilft.
Hm, das hat mich etwas gedämpft, ich dachte durchaus, daß man meine Einstellungen noch verbessern könnte. Insofern bin ich gespannt auf die Audiotherapie, ob die mir hilft.
... link (0 Kommentare) ... comment
Mittwoch, 28. Juni 2006
Fingeralphabet
sidonietta, 22:32h
Heute haben wir das Fingeralphabet gelernt, das auch wirklcih ganz hilfreich zum Buchstabieren ist. Nur kenne ich kaum Leute, die es können... Dann haben wir wieder Absehen geübt, was mir ganz gut gelang. Diesmal wurden drei ähnliche Wörter stumm gesprochen, eines doppelt, das herausgefunden werden sollte.
Ich dachte bislang, von der Technik her gut ausgestattet zu sein, aber heute haben wir verschiedene Sachen gezeigt bekommen, unter anderem Mikroport-Anlagen, auch FM-Anlagen genannt. Die funktionieren über Funk, das Mikro bekommt der Vortragende oder in einer Gruppe wird es in die Mitte des Tischa gelegt und das Mikro sendet per Funk direkt an die Hörgeräte, was es aufnimmt. Das ist eine Superqualität! Natürlich ist so etwas High-Tech und entsprechend teuer, aber ich werde mich nochmal genauer informieren.
Abends haben wir noch eine Art "psychologischer Gesprächsrunde" gemacht, d.h. über ein Problem, das einer von uns mit seiner SChwerhörigkeit hat, ausführlich diskutiert. Ich glaube, wir haben der Person auch wirklich ein paar Ratschläge geben können.
Also bislang finde ich die Reha durchaus positiv!
Ich dachte bislang, von der Technik her gut ausgestattet zu sein, aber heute haben wir verschiedene Sachen gezeigt bekommen, unter anderem Mikroport-Anlagen, auch FM-Anlagen genannt. Die funktionieren über Funk, das Mikro bekommt der Vortragende oder in einer Gruppe wird es in die Mitte des Tischa gelegt und das Mikro sendet per Funk direkt an die Hörgeräte, was es aufnimmt. Das ist eine Superqualität! Natürlich ist so etwas High-Tech und entsprechend teuer, aber ich werde mich nochmal genauer informieren.
Abends haben wir noch eine Art "psychologischer Gesprächsrunde" gemacht, d.h. über ein Problem, das einer von uns mit seiner SChwerhörigkeit hat, ausführlich diskutiert. Ich glaube, wir haben der Person auch wirklich ein paar Ratschläge geben können.
Also bislang finde ich die Reha durchaus positiv!
... link (0 Kommentare) ... comment
Dienstag, 27. Juni 2006
grauer Himmel
sidonietta, 20:45h
Hier ist das Wetter leider nicht mehr so warm und sonnig... Aber ich war heute auch eher im Haus. Morgens gab es Einzelgespräche, was wir uns von der Reha erwarten, wo die größten Probleme im Zusammenhang mit der Schwerhörigkeit liegen und was für spezielle Vorstellungen man hat. Das war für mich nicht so aufregend, weil ich ja keine speziellen beruflichen Probleme habe, aber ich habe gleich gesagt, daß ich das Programm nicht so anstrengend finde und auch mehr machen würde. ;-)
Im Verhaltenstraining ging es heute um das "Outen". Ich bin die einzige in der Gruppe, die es immer allen erzähl. Das Mitteilen selbst reicht noch nicht aus, wenn man andere bittet, langsam und deutlich zu sprechen, sollte man gleichzeitig so langsam und deutlich sprechen, wie man sich es vom anderen wünscht, damit der weiß, wie er sich verhalten soll. Ist eigentlich logisch. Sehr bewundert habe ich den Dozenten des Verhaltenstrainings, weil er fast taub ist und so wunderbar langsam und deutlich spricht. Das muß ich noch üben! Von den Mitarbeiten sind manche normalhörend, andere aber auch selbst betroffen von sh.
Dann war ich noch bei der Krankengymnastik, nicht weil ich sie bräuchte, sondern weil ich sie mir mal ansehen wollte, aber ich denke, ich bin zu sportlich, als daß Arme ausstrecken und Schultern drehen mir groß etwas bringen würde.
Im Verhaltenstraining ging es heute um das "Outen". Ich bin die einzige in der Gruppe, die es immer allen erzähl. Das Mitteilen selbst reicht noch nicht aus, wenn man andere bittet, langsam und deutlich zu sprechen, sollte man gleichzeitig so langsam und deutlich sprechen, wie man sich es vom anderen wünscht, damit der weiß, wie er sich verhalten soll. Ist eigentlich logisch. Sehr bewundert habe ich den Dozenten des Verhaltenstrainings, weil er fast taub ist und so wunderbar langsam und deutlich spricht. Das muß ich noch üben! Von den Mitarbeiten sind manche normalhörend, andere aber auch selbst betroffen von sh.
Dann war ich noch bei der Krankengymnastik, nicht weil ich sie bräuchte, sondern weil ich sie mir mal ansehen wollte, aber ich denke, ich bin zu sportlich, als daß Arme ausstrecken und Schultern drehen mir groß etwas bringen würde.
... link (0 Kommentare) ... comment
... older stories