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Freitag, 14. September 2007
Allgemeinverständliche Infos zum DUET
sidonietta, 16:19h
Auf der Herstellerseite befindet sich eine ganz brauchbare Broschüre zu dem Gerät, das ich bekomme (DUET von MedEl).
http://www.medel.com/Shared/pdf/GER/MKT1116G_Brosch%FCre_small.pdf
http://www.medel.com/Shared/pdf/GER/MKT1116G_Brosch%FCre_small.pdf
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Dienstag, 11. September 2007
Größe des Schnitts hinter dem Ohr
sidonietta, 12:50h
Inzwischen habe ich mehrfach gehört, dass die Größe der Narbe, also des Schnitts hinter dem Ohr, sich immer weiter verringer hat und nur noch wenige Zentimeter beträgt. Das klingt ja gut, dann muss nicht soviel abheilen und zudem hat man keine große Narbe.
Der Sprachprozessor hat normalerweise drei Knopfbatterien, weswegen der Sprachprozessor nicht sehr klein ist. Die Hersteller experimentieren inzwischen mit Akkus, aber deren Laufzeit ist bislang noch gering. So lange sie nicht mit Sicherheit einen ganzen Tag durchhalten finde ich das noch keine Option, auch wenn Batterien nicht viel länger (3-5 Tage) halten. Magnetische Induktion hat eben einen schlechten Wirkungsgrad, das wird sich auch so schnell nicht ändern lassen...
Der Sprachprozessor hat normalerweise drei Knopfbatterien, weswegen der Sprachprozessor nicht sehr klein ist. Die Hersteller experimentieren inzwischen mit Akkus, aber deren Laufzeit ist bislang noch gering. So lange sie nicht mit Sicherheit einen ganzen Tag durchhalten finde ich das noch keine Option, auch wenn Batterien nicht viel länger (3-5 Tage) halten. Magnetische Induktion hat eben einen schlechten Wirkungsgrad, das wird sich auch so schnell nicht ändern lassen...
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Freitag, 7. September 2007
Regentage
sidonietta, 19:51h
...hatten wir zuletzt und nun ist es deutlich kuehler. Also geht auch an der Adria der Sommer zu Ende!
Mehr hat mich fast gestoert, dass das Internet in dem Institut, wo wir untergebracht sind, seit zwei Tagen kein Internet mehr hat, so bin ich nun im Internetcafe.
Es waren interessatne Vortraege, die es in den letzten Tagen zu hoeren gab, der letzte ist morgen frueh.
Einen Abend war ich im Konzert (Schuberts 3. Sinfonie, Webers 2. Klarinettenkonzert), das war sehr schoen. Auch haben wir einen ausflug auf die Nahe Insel gemacht, die Naturschutzgebiet ist. Dort sind viele Baeume, was auf dem Festland nicht der Fall ist. und die wenigen vorhandenen sind vor zwei Wochen weitgehend abgebrannt, die Haenge sind braun-schwarz. MAn muss besser aufs Meer blicken!
Keine zwei Wochen mehr bis zu meiner OP: Je mehr ich ueber meine Hoersituation nachdenke, desto mehr freue ich mich auf das CI und habe grosse Hoffnungen. Wie konnte ich bloss so lange ignorieren, dass ich im Alltag eigentlich verdammt wenig mitbekomme? Mir wird es erst jetzt richtig bewusst.
Viele Gruesse aus dem Sueden an alle Leser!
Mehr hat mich fast gestoert, dass das Internet in dem Institut, wo wir untergebracht sind, seit zwei Tagen kein Internet mehr hat, so bin ich nun im Internetcafe.
Es waren interessatne Vortraege, die es in den letzten Tagen zu hoeren gab, der letzte ist morgen frueh.
Einen Abend war ich im Konzert (Schuberts 3. Sinfonie, Webers 2. Klarinettenkonzert), das war sehr schoen. Auch haben wir einen ausflug auf die Nahe Insel gemacht, die Naturschutzgebiet ist. Dort sind viele Baeume, was auf dem Festland nicht der Fall ist. und die wenigen vorhandenen sind vor zwei Wochen weitgehend abgebrannt, die Haenge sind braun-schwarz. MAn muss besser aufs Meer blicken!
Keine zwei Wochen mehr bis zu meiner OP: Je mehr ich ueber meine Hoersituation nachdenke, desto mehr freue ich mich auf das CI und habe grosse Hoffnungen. Wie konnte ich bloss so lange ignorieren, dass ich im Alltag eigentlich verdammt wenig mitbekomme? Mir wird es erst jetzt richtig bewusst.
Viele Gruesse aus dem Sueden an alle Leser!
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Montag, 3. September 2007
Dubrovnik
sidonietta, 20:48h
Sonntag frueh bin ich in Dubrovnik gelandet,um hier eine Woche hart zu arbeiten und mich gut zu erholen. :-)
Die Stadt ist unglaublich, wirklich unglaublich schoen!
Den ganzen Sonntag habe ich bei vielleicht 28 Grad die Stadt erkundet und bin auf der beruehmten Stadtmauer spazierengegangen. Sie verlaeuft komplett um die Stadt, und auf den 2km sieht man die schoenen neuen roten Daecher. Die Stadt ist im Krieg in den 90er Jahren zwar nicht abgebrannt, aber die meisten Daecher wurden von Granaten zerstoert. Es ist eigentlich alles wieder aufgebaut und sieht sauber aus. Oben an den Haengen ueber der Stadt sieht man die schwarzen gebiete, wo es vor zwei Wochen brannte - bis an die Haeuser heran. Es sieht schlimm aus...
Die Stadt ist voll von Touristen und ziemlich teuer (gut belegter Sandwich: 5 Euro, einfaches Abendessen, kleine Portion, 10 Euro). Trotzdem bin ich begeistert. Das Wasser, das zur Zeit wegen Wind gegen die felsige Kueste klatscht, ist wunderbar klar. Die ganze Altstadt innerhalb der Stadtmauern ist autofrei und manche kleine Gassen sind so steil, dass sie Stufen haben. Das sieht so heimelig aus. Der Boden ist sehr schoen gepflastert aus einem hellen Gestein, das glaenzend glatt wird von den darauf herumlaufenden Menschen.
Das Centre of Advanced Academic Studies liegt keine 500m von der Altstadt entfernt auch nach zum Wasser. Wir sind gut untergebracht, mit Klimaanlage in einem gut renovierten 100 Jahre alten Gebaeude. Heute frueh hoerten wir zwei interessante Vortraege von Professoren.
Mein Vortrag heute nachmittag war in Ordnung, aber leider kamen keine Anregungen, die mich in meiner Forschung wirklich weiter bringen. Einige Hinweise waren aber sicher wichtig in bezug auf wo ich aufpassen muss.
Vorhin waren wir kurz schwimmen, aber der Wind ist kuehl weswegen wir nicht so lange sitzen blieben und leider soll das Wetter auch morgen regnerisch werden. Dann wird eben mehr gearbeitet! ;-)
Zusammenfassend laesst sich sagen, dass es mir hier sehr gut geht!
Die Stadt ist unglaublich, wirklich unglaublich schoen!
Den ganzen Sonntag habe ich bei vielleicht 28 Grad die Stadt erkundet und bin auf der beruehmten Stadtmauer spazierengegangen. Sie verlaeuft komplett um die Stadt, und auf den 2km sieht man die schoenen neuen roten Daecher. Die Stadt ist im Krieg in den 90er Jahren zwar nicht abgebrannt, aber die meisten Daecher wurden von Granaten zerstoert. Es ist eigentlich alles wieder aufgebaut und sieht sauber aus. Oben an den Haengen ueber der Stadt sieht man die schwarzen gebiete, wo es vor zwei Wochen brannte - bis an die Haeuser heran. Es sieht schlimm aus...
Die Stadt ist voll von Touristen und ziemlich teuer (gut belegter Sandwich: 5 Euro, einfaches Abendessen, kleine Portion, 10 Euro). Trotzdem bin ich begeistert. Das Wasser, das zur Zeit wegen Wind gegen die felsige Kueste klatscht, ist wunderbar klar. Die ganze Altstadt innerhalb der Stadtmauern ist autofrei und manche kleine Gassen sind so steil, dass sie Stufen haben. Das sieht so heimelig aus. Der Boden ist sehr schoen gepflastert aus einem hellen Gestein, das glaenzend glatt wird von den darauf herumlaufenden Menschen.
Das Centre of Advanced Academic Studies liegt keine 500m von der Altstadt entfernt auch nach zum Wasser. Wir sind gut untergebracht, mit Klimaanlage in einem gut renovierten 100 Jahre alten Gebaeude. Heute frueh hoerten wir zwei interessante Vortraege von Professoren.
Mein Vortrag heute nachmittag war in Ordnung, aber leider kamen keine Anregungen, die mich in meiner Forschung wirklich weiter bringen. Einige Hinweise waren aber sicher wichtig in bezug auf wo ich aufpassen muss.
Vorhin waren wir kurz schwimmen, aber der Wind ist kuehl weswegen wir nicht so lange sitzen blieben und leider soll das Wetter auch morgen regnerisch werden. Dann wird eben mehr gearbeitet! ;-)
Zusammenfassend laesst sich sagen, dass es mir hier sehr gut geht!
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Freitag, 31. August 2007
CI - Fotos
sidonietta, 11:25h
Dieses Modell in anthrazit werde ich voraussichtlich auch erhalten, auch wenn ich es nur mittelmäßig schön finde und hoffe, doch noch ein dezenteres Design bekommen zu können. Man sieht hier auch die Narbe der Operation, die aber im Laufe derzeit wohl ganz gut wieder zuwächst mit Haaren. Der ganze Teil unterhalb des Knicks ist die Stromversorgung (drei Knopfzellen). Der eigentlich Computer ist daher sehr klein.
http://www.gschwaninger.de/ohrenseite/pics/LinksBlau.jpg
Auf diesem Röntgenbild sieht man sehr schön die Implantate (ich erhalte aber erstmal nur eines!) und die Elektrode in der Gehörschnecke.
http://www.gschwaninger.de/ohrenseite/DoppelCI.jpg
http://www.gschwaninger.de/ohrenseite/pics/LinksBlau.jpg
Auf diesem Röntgenbild sieht man sehr schön die Implantate (ich erhalte aber erstmal nur eines!) und die Elektrode in der Gehörschnecke.
http://www.gschwaninger.de/ohrenseite/DoppelCI.jpg
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Met-in-Berlin / Summer School in Dubrovnik
sidonietta, 11:17h
Gestern war ich in Berlin in der Neuen Nationalgalerie, wo zur Zeit die französischen Meister aus dem Metropolitain Museum of Art aus New York hängen. Sehr schön Ausstellung, wenn auch natürlich stets voll, so daß man nicht immer nur den optimalen Blick auf die Gemälde hat.
Am Sonntag fliege ich nach Dubrovnik, wo ich eine Woche lang Vorträge von im Wissenstransferbereich wichtigen Professoren höre und auch meine eigene Arbeit präsentieren werde. Ich glaube, dort gute Hinweise/Kommentare/Anregungen für meine Diss zu finden. Trotzdem ist das ganze auch ein bißchen mein Sommerurlaub! Das ganze ("ESSID" = European Summer School in Industrial Dynamics) ist die gleiche Veranstaltung wie die letztes Jahr auf Korsika. Zwei weitere Teilnehmer fahren auch wie ich wieder hin. Die Profs sind aber überwiegend andere.
Am Sonntag fliege ich nach Dubrovnik, wo ich eine Woche lang Vorträge von im Wissenstransferbereich wichtigen Professoren höre und auch meine eigene Arbeit präsentieren werde. Ich glaube, dort gute Hinweise/Kommentare/Anregungen für meine Diss zu finden. Trotzdem ist das ganze auch ein bißchen mein Sommerurlaub! Das ganze ("ESSID" = European Summer School in Industrial Dynamics) ist die gleiche Veranstaltung wie die letztes Jahr auf Korsika. Zwei weitere Teilnehmer fahren auch wie ich wieder hin. Die Profs sind aber überwiegend andere.
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Dienstag, 28. August 2007
das CI "DUET" von MedEl
sidonietta, 15:43h

(Graphik von MedEl www.medel.com)
Dieses Bild zeigt den Vorteil des besonderen CIs, das ich bekommen soll. Die hohen Töne werden über das CI (elektronisch) verarbeitet, die tiefen über ein Hörgerät (akustisch). EAS steht für elektronisch-akustische Stimulation. Das entsprechende Modell der Firma MedEl heißt DUET. Die anderen CI-Firmen stellen noch keine solchen Kombi-Geräte her, aber der Markt ist natürlich auch kleiner als der für herkömmliche CIs, weil nur Menschen mit Hochton-Ertaubung infrage kommen, die auf den tiefen Frequenzen noch relativ viel hören.
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Noch etwas zum Innenohr
sidonietta, 11:05h
Was macht die Elektrode in der Gehörschnecke?
Im Innenohr werden die mechanischen Schallwellen (Druckwellen) mit Hilfe der Haarsinneszellen in Nervenimpluse umgesetzt. Dabei sind am Beginn der Schnecke die hohen Töne und weiter innen werden die tiefen Töne erkannt und umgesetzt. Das bedeutet, dass alle Töne an den Haarsinneszellen für die hohen Töne vorbei müssen. Deswegen ist die typische Lärmschwerhörigkeit auch eine Hochtonschwerhörigkeit: Die Hochtonzellen werden einfach überbeansprucht.
Wenn wie bei mir die Haarsinneszellen tief innen in der Schnecke noch in Ordnung sind, schiebt man die Elektrode nicht bis ganz oben hinein, sondern nur ein Stück weit. Denn beim Einführen der Elektrode werden meistens die vorhandenen Haarsinneszellen zerstört oder beeinträchtigt. Bei mir soll die Elektrode demnach nur dort Impulse an die Nervenfortsätze abgeben, wo die Haarsinneszellen schon defekt sind. Die tiefen Töne dagegen sollen weiterhin auf normalem Wege über Außen- und Mittelohr und dann die Haarsinneszellen für tiefe Töne an das Gehirn gelangen.
Ein allgemeiner Hinweis: Ich versuche hier nach bestem Wissen zu beschreiben, was ich über Ohr und Technik erfahren habe. Ich bin aber kein Mediziner und kann schnell mal Fehler machen. Gern nehme ich Korrekturen an, wenn es jemand besser weiß!
Im Innenohr werden die mechanischen Schallwellen (Druckwellen) mit Hilfe der Haarsinneszellen in Nervenimpluse umgesetzt. Dabei sind am Beginn der Schnecke die hohen Töne und weiter innen werden die tiefen Töne erkannt und umgesetzt. Das bedeutet, dass alle Töne an den Haarsinneszellen für die hohen Töne vorbei müssen. Deswegen ist die typische Lärmschwerhörigkeit auch eine Hochtonschwerhörigkeit: Die Hochtonzellen werden einfach überbeansprucht.
Wenn wie bei mir die Haarsinneszellen tief innen in der Schnecke noch in Ordnung sind, schiebt man die Elektrode nicht bis ganz oben hinein, sondern nur ein Stück weit. Denn beim Einführen der Elektrode werden meistens die vorhandenen Haarsinneszellen zerstört oder beeinträchtigt. Bei mir soll die Elektrode demnach nur dort Impulse an die Nervenfortsätze abgeben, wo die Haarsinneszellen schon defekt sind. Die tiefen Töne dagegen sollen weiterhin auf normalem Wege über Außen- und Mittelohr und dann die Haarsinneszellen für tiefe Töne an das Gehirn gelangen.
Ein allgemeiner Hinweis: Ich versuche hier nach bestem Wissen zu beschreiben, was ich über Ohr und Technik erfahren habe. Ich bin aber kein Mediziner und kann schnell mal Fehler machen. Gern nehme ich Korrekturen an, wenn es jemand besser weiß!
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Montag, 27. August 2007
OP
sidonietta, 10:48h
Die Operation, bei der ich die Elektrode mit dem Implantat eingesetzt bekomme, wird am 20. September stattfinden.
Von hinten wird dann das Innenohr (die Schnecke) angebohrt mit einem 0,2mm feinen Bohrer und die Elektrode eingefädelt. Meine Haare werden dabei nicht groß abrasiert, nur ein schmaler Streifen um den Schnitt herum. Unter der Haut etwas oberhalb des Ohres liegt dann das Implantat, das später von außen per magnetische Induktion mit Strom und Daten versorgt wird.
Wenn ich das Außenteil (=Sprachprozessor) nicht trage, bin ich also so taub wie jetzt auch, kann aber aber Haare waschen, Schwimmen und beliebig Sport treiben.
Nach der OP werde ich einige Tage im Krankenhaus bleiben, wo sichergestellt wird, dass der Heildungsprozess gutgeht. Am Anfang kann es sein, dass einem schwindelig ist oder der Geschmack beeinträchtigt, aber schon schnell soll man wieder auf den Beinen sein.
Von hinten wird dann das Innenohr (die Schnecke) angebohrt mit einem 0,2mm feinen Bohrer und die Elektrode eingefädelt. Meine Haare werden dabei nicht groß abrasiert, nur ein schmaler Streifen um den Schnitt herum. Unter der Haut etwas oberhalb des Ohres liegt dann das Implantat, das später von außen per magnetische Induktion mit Strom und Daten versorgt wird.
Wenn ich das Außenteil (=Sprachprozessor) nicht trage, bin ich also so taub wie jetzt auch, kann aber aber Haare waschen, Schwimmen und beliebig Sport treiben.
Nach der OP werde ich einige Tage im Krankenhaus bleiben, wo sichergestellt wird, dass der Heildungsprozess gutgeht. Am Anfang kann es sein, dass einem schwindelig ist oder der Geschmack beeinträchtigt, aber schon schnell soll man wieder auf den Beinen sein.
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Freitag, 24. August 2007
Hörkurven (Audiogramme)
sidonietta, 11:43h
Eine Hörkurve wird erstellt, indem bei verschiedenen Frequenzen getestet wird, wie laut der Ton mindestens sein muß, damit man ihn gerade so hört. 0 Dezibel sind die normale Hörschwelle für gesunde Ohren und und ab 120 dB fliegen den meisten Leuten die Ohren weg. Diese Lautstärke schädigt auch sehr schnell das Gehör. Dezibel ist eine logarithmisch gemessene Größe, 3dB mehr bedeutet doppelter Schalldruck (doppelt soviel Energie), umgangssprachlich: Mehr Dezibel heißt sehr schnell sehr viel lauter.
Das menschliche Ohr hört von etwas unter 100 Hertz (ganz tiefe Brummtöne) bis etwa 12 kHz, wobei diese ganz hohen Töne (noch höhere Frequenzen sind dann Ultraschall, den benutzen zB Fledermäuse) den meisten Menschen im Laufe der Zeit verloren gehen.
Das Audiogramm ist ein Koordinatensystem, in dem nach rechts die Frequenzen und nach unten die Lautstärke aufgetragen wird. Gemessen wird meistens bei 125/250/500/750Hz, 1/2/3/4/6/8 kHz, oder in der kurzen Variante nur bei 500Hz/1kHz/2kHz/4kHz.
Wie sieht nun meine Hörkurve aus?
Die beiden tiefsten Töne höre ich normal, bei 500Hz werden 35dB benötigt, damit ich ihn wahrnehme. Das entspricht leisem Flüstern. Jetzt aber geht es rapide in die Tiefe, um 1Khz zu hören, benötige ich schon 90dB und alle Töne darüber nehme ich bei über 100dB zwar wahr, aber eben nicht mehr als Töne, sondern als unangenehme Geräusche.
Deswegen können mir Hörgeräte nur gut im Bereich von 500Hz bis 1kHz helfen, das ist ein arg kleiner Bereich. Deswegen ist mein Sprachverständnis mit Hörgeräten auch nicht wirklich höher als ohne (im Test ist es sogar mehrfach schlechter gewesen).
Das CI soll dem nun abhelfen, doch dazu demnächst mehr.
Das menschliche Ohr hört von etwas unter 100 Hertz (ganz tiefe Brummtöne) bis etwa 12 kHz, wobei diese ganz hohen Töne (noch höhere Frequenzen sind dann Ultraschall, den benutzen zB Fledermäuse) den meisten Menschen im Laufe der Zeit verloren gehen.
Das Audiogramm ist ein Koordinatensystem, in dem nach rechts die Frequenzen und nach unten die Lautstärke aufgetragen wird. Gemessen wird meistens bei 125/250/500/750Hz, 1/2/3/4/6/8 kHz, oder in der kurzen Variante nur bei 500Hz/1kHz/2kHz/4kHz.
Wie sieht nun meine Hörkurve aus?
Die beiden tiefsten Töne höre ich normal, bei 500Hz werden 35dB benötigt, damit ich ihn wahrnehme. Das entspricht leisem Flüstern. Jetzt aber geht es rapide in die Tiefe, um 1Khz zu hören, benötige ich schon 90dB und alle Töne darüber nehme ich bei über 100dB zwar wahr, aber eben nicht mehr als Töne, sondern als unangenehme Geräusche.
Deswegen können mir Hörgeräte nur gut im Bereich von 500Hz bis 1kHz helfen, das ist ein arg kleiner Bereich. Deswegen ist mein Sprachverständnis mit Hörgeräten auch nicht wirklich höher als ohne (im Test ist es sogar mehrfach schlechter gewesen).
Das CI soll dem nun abhelfen, doch dazu demnächst mehr.
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Donnerstag, 23. August 2007
Innenohr
sidonietta, 16:44h
Am Dienstag habe ich gelernt, dass die Schnecke (Cochlea) nur 7mm im Durchmesser ist und 4mm hoch. Ganz schön klein, um dort eine Elektrode einzuführen...
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wieder Tante!
sidonietta, 14:23h
Zu meiner großen Freude bin ich gestern wieder Tante geworden: Donata wurde gesund und kräftig geboren! Alle Beteiligten sind glücklich und wohlauf.
Ich liebe es, Tante zu sein, gestern habe ich ja mit meinem "großen" Neffen einen Radausflug zum Waldspielplatz gemacht und habe es genossen, für die Mutter gehalten zu werden...
Ich liebe es, Tante zu sein, gestern habe ich ja mit meinem "großen" Neffen einen Radausflug zum Waldspielplatz gemacht und habe es genossen, für die Mutter gehalten zu werden...
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Mittwoch, 22. August 2007
Cochlea Implantat - Voruntersuchung
sidonietta, 11:32h
Im Juni und August war ich in der Uniklinik Frankfurt, um zu testen, ob ein Cochlea Implantat für mich infrage kommt. Dies ist sozusagen ein künstliches Innenohr, das (partiell oder ganz) tauben Menschen ermöglicht, wieder (mehr) Sprache zu verstehen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Cochleaimplantat
Die Voruntersuchungen bestanden aus diversen Hörtests (Töne, Einsilber, Mehrsilber, Sätze, mit und ohne Hörgerät, auf einem und auf beiden Ohren), einer Magnetresonanztomographie des Schädels, ein Computertomographie des Felsenbeins (Knochen um das Innenhr herum), ein Gleichgewichtstest, ein Gehirnfunktionstest (kommen Töne wirklich im Gehirn an? - so ähnlich wie ein EEG), sowie diversen Fragen, wie ich in bestimmten Situationen zurecht komme und wann und wie ich auf den hohen Frequenzen ertaubt bin.
Ergebnis: Ich bin geeignet und werde ein CI bekommen!
Töne ab 1kHz (für die musikalischen Leute: entspricht ca. einem dreigestrichenen c) höre ich gar nicht mehr, von 500Hz an (zweigestrichenes c) wird es schon schnell schlechter. Die Tiefen höre ich ziemlich normal. Meine Höreindrücke werden daher dominiert von Brummen, Motorengeräuschen, Schlagzeug in der Musik und ähnlichem.
http://de.wikipedia.org/wiki/Cochleaimplantat
Die Voruntersuchungen bestanden aus diversen Hörtests (Töne, Einsilber, Mehrsilber, Sätze, mit und ohne Hörgerät, auf einem und auf beiden Ohren), einer Magnetresonanztomographie des Schädels, ein Computertomographie des Felsenbeins (Knochen um das Innenhr herum), ein Gleichgewichtstest, ein Gehirnfunktionstest (kommen Töne wirklich im Gehirn an? - so ähnlich wie ein EEG), sowie diversen Fragen, wie ich in bestimmten Situationen zurecht komme und wann und wie ich auf den hohen Frequenzen ertaubt bin.
Ergebnis: Ich bin geeignet und werde ein CI bekommen!
Töne ab 1kHz (für die musikalischen Leute: entspricht ca. einem dreigestrichenen c) höre ich gar nicht mehr, von 500Hz an (zweigestrichenes c) wird es schon schnell schlechter. Die Tiefen höre ich ziemlich normal. Meine Höreindrücke werden daher dominiert von Brummen, Motorengeräuschen, Schlagzeug in der Musik und ähnlichem.
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Neuanfang
sidonietta, 11:21h
Nachdem ich im letzten Jahr dieses Blog eingerichtet und benutzt habe, um über meine "Schwerhörigen-Reha" und eine Summer School auf Korsika zu berichten, bietet es sich derzeit an, es wieder zu beleben und vor allem über meinen Kampf gegen das wenige Hören zu berichten. Dazu gehören ja auch einige Infos, die ich nicht für Interessierte hier hineinschreiben will.
Aber meine Diss wird sicher auch nicht unerwähnt bleiben!
Aber meine Diss wird sicher auch nicht unerwähnt bleiben!
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