Donnerstag, 4. September 2008
Reha-Termin
Die Reha in Bad Nauheim wird erst im November sein, das paßt mir zeitlich eigentlich gut. Und ich habe auch shcon den dortigen Chef gesprochen, der mir zusagte, dass ich einen anderen Sprachprozessor ausprobieren kann, den Opus2 ohne Hörgerät. Wenn ich damit besser höre, ließe sich der beantragen.

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Montag, 25. August 2008
das geringe Restgehör
Vor einigen Tagen bekam ich (für den Hausarzt) das Protokoll der Tests am 18.7. zugesendet. Der direkte Vergleich des Restgehörs auf dem implantierten Ohr hat doch einen Verlust von je 20dB auf den tiefsten drei gemessenen Frequenzen gezeigt. Das heißt, es ist fast nichts mehr übrig. Hm.
Mir wurde jetzt gerade, vom Kombi-Gerät auf ein reines CI umzusteigen (also den Sprachprozessor zu wechseln). In der Reha kann ich das hoffentlich testen. Der OPUS2, der neuste Med-El-Sprachprozessor, hat eine andere Verarbeitungsstrategie als das DUET, das ist jetzt habe. Das ist vermutlich das beste: einfach mal hineinhören.

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Montag, 18. August 2008
Reha genehmigt
Nachdem es am Anfang etwas mit dem Rehaantrag gedauert hatte, weil nicht klar war, ob die Krankenkasse oder die Rentenversicherung zuständig ist, hat mir nun die DRV Bund eine dreiwöchige Reha in Bad Nauheim bei Frankfurt genehmigt. Wann, steht noch nicht fest, aber ich freue mich auf das intensive Hörtraining. Vielleicht wage ich mich dann ja auch mal ans Telefonieren mit CI!

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Dienstag, 29. Juli 2008
10 Monate nach OP
Nachdem die letzten Tests mich nicht wirklich begeistert hatten, habe ich nun plötzlich einen Sprung gemacht! Im Störlärm (10dB, ganze Sätze bei 65dB) habe ich nun 90% verstanden! Und bei den Einsilbern immerhin 70%. So gut habe ich viele Jahre nicht mehr gehört und mind. zwei Leute haben mir auch auf den Kopf zu gesagt, dass ich jetzt besser höre, nachdem sie mich eine Weile nicht gesehen haben.
Das ist natürlich schön, zumal bei den Tests ja mein linkes Ohr verpackt wird, es mir im Alltag aber zusätzlich hilft. Immer wieder aber werden meine Batterien irgendwo leer, wo ich keine neuen zur Hand habe. Auch wenn ich weiß, daß sie rund 50 Stunden (meist vier Tage) halten, kommt es immer wieder vor, daß ich keinen Ersatz dabeihabe. Das nimmt mich immer mit, denn auf einer Party plötzlich gar nichts mehr zu hören, macht keinen Spaß. Zum Glück ist Jena so klein, daß man ggf. nach Hause laufen kann und wieder zurück!
Trotz der guten Ergebnisse hoffe ich, ist es nicht das Ende der Fahnenstange, denn oft genug noch geht gar nichts in lauter Umgebung...

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Donnerstag, 29. Mai 2008
Kino :-(
Gestern war ich im Kino - und habe wieder wenig vom Text verstanden, obwohl die Lautstärke eigentlich richtig war.
Es ist wohl gut, dass ich gerade gestern den Antrag auf eine stationäre Reha abgeschickt habe. So ein Intensivtraining soll viel bringen und allein mache ich eben doch nicht genug Übungen. Immerhin verstehe ich die ersten Hörbücher (keine Hörspiele) auch ohne Text einigermaßen.

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Donnerstag, 15. Mai 2008
Stillstand?
Derzeit habe ich nicht den Eindruck, Fortschritte beim Hören zu machen. Sind sie so klein, dass ich sie nicht bemerke? Oder führen der Zeitdruck und die vielen Aktivitäten dazu, daß ich mich wirklich zu wenig auf das Hören konzentriere?
Immerhin habe ich mir nun ein Hörbuch aus der Stadtbücherei ausgeliehen ohne Text dazu. Thomas Manns "Herr und Hund" kenne ich von früher und den ersten Track habe ich (zusammen mit dem linken Ohr) einigermaßen verstanden. Der letzte Versuch mit "Schokolade zum Frühstück" war allerdings total gescheitert, nicht EIN Satz kam an.

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Mittwoch, 23. April 2008
Töne "lernen"
Zur Zeit sitze ich tatsächlich oft abends am Klavier und spiele mir einzelne Töne vor in der Absicht, ihren Klang auswendig zu lernen. Das geht gut, wenn man immer erst einen tiefen Ton spielt, den ich mit dem linken Ohr gut höre und dann die Oktave dazu, von der ich ja weiß, wie sie klingen muß. Ein bißchen habe ich schon das Gefühl, dass ich mir diesem Training die Tonhöhen besser unterscheiden kann, aber schön klingt es noch lange nicht. Im mittleren Bereich höre ich leider die erste Elektrode, die beim b' liegt, heraus - sie wird auch bei den benachbarten Tönen mit angeregt, so daß alles nach b' klingt.

Ansonsten habe ich den Eindruck, dass mein Hörbuchtraining leichte Erfolge zeigt. Die Männerstimme des Buches (bin inzwischen auf CD 7 von 12) ist insgesamt nicht so gut für mich wegen der starken Lautstärkeschwankungen. Eine dynamische Vorleserstimme ist zwar eigentlich gut, aber die leisen Teile geraten ins Flüstern und das ist für mich sehr schlecht zu verstehen.

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Montag, 14. April 2008
weiteres Hörtraining mit Hörbüchern...
In den letzten Tagen habe ich recht brav verstehen geübt, derzeit mit Sandor Marai - Wandlungen einer Ehe. Mit Ohrstöpsel links versuche ich rechts zu verstehen, was ich mitlese. Zwischendurch versuche ich das Mitlesen zu lassen. Es fällt mir psychisch schwer! Ich bin so auf meine Augen fixiert, dass ich mich konzentrieren muß, nicht auf den Text zu sehen (wenn ich ihn denn vor mir habe) und dann bin ich nicht mehr aufmerksam in Bezug auf was ich höre... Ich muß mir etwas einfallen lassen, wie ich von dem Lesebedürfnis wegkomme, um mich mit voller Konzentration dem Hören zu widmen. Leider verstehe ich immer noch nicht gut genug, um etwas rein akustisch zu verstehen. Zuviel geht dabei verloren, auch wenn mancher einfache Satz schon vollständig ankommt.

Zudem stelle ich mit die Frage - kann man Töne lernen? Wenn ich mir am Klavier hohe Töne vorspiele und dazu die tiefere Oktave, weiß ich ja genau, wie der Ton klingen müßte. Die Frage ist nun: Kann ich das, was ich tatsächlich höre mit dem, was ich aus meiner Erfahrung heraus weiß zusammen abspeichern, so dass ich die Töne eines Tages einfach "weiß"? Falls es funktioniert, ist es zumindest mühselig, daher bin ich mir noch nicht sicher, ob ich das weiterverfolge. Ich vermisse interessanterweise das Klavierspielen weniger als das CD-Hören.

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Dienstag, 1. April 2008
ein halbes Jahr nach der OP
Gestern war ich zu Halbjahres-Tests und Anpassung wieder in Frankfurt. Siebeneinhalb Stunden habe ich in der Klinik verbracht! Aber weil ich ja an Studien zum EAS-System teilnehme, hätte ich das vielleicht so einplanen sollen...
Zudem habe ich noch an einer Studie teilgenommen, bei der der BERA-Test nun mit Stimulierung übers CI statt über Lautsprecher gemacht wird. Das war zwar nicht von direktem Nutzen für mich, aber es war auch nicht anstrengend, eine halbe Stunde mit Elektroden am Kopf auf einer Liege zu liegen!
So richtig begeisternd sind die Ergebnisse nicht, aber auch nicht schlecht. 25% Einsilber und 75% Zahlen, 36% bei den Sätzen. Allerdings haben wir erst die Tests und dann die Neueinstellung gemacht, weil es wegen eines Fehlers der Anmeldungsmitarbeiter unerwartet voll war. Die neue Einstellung hört sich nämlich besser an und vielleicht hätte ich damit auch mehr erreicht.
Mir war der Ton der ersten Elektrode in den vergangenen Wochen zu dominant gewesen und oft sogar unangenehm. Wir haben festgestellt, dass die von mir wahrgenommenen Töne der ersten und der zweiten Elektrode sehr dicht beieinanderliegen und haben nun in einem Programm die zweite Elektrode ausgeschaltet. Erster Eindruck ist sehr positiv, aber wenn es mir doch nicht gefällt, kann ich ins andere Programm schalten, bei dem die beiden Elektroden einfach nur recht schmale Frequenzbänder zugeordnet bekommen haben.

Mir wurde weiteres Hörtraining empfohlen und ich versuche es mit Hörbüchern und werde mich um Hörtherapie hier vor Ort kümmern, nach Friedberg kann ich einfach nicht so oft fahren.

Hm, ein klein wenig enttäuscht bin ich schon, aber ich muß wohl einfach mehr üben, das habe ich in den letzten Wochen wieder etwas vernachlässigt...

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Dienstag, 26. Februar 2008
Videos
Die Uni-Bibliothek hier bietet auch Videos zum Verleih an und so sehe ich nun regelmäßig Filme auf meinem Klapprechner.
Das ist insofern eine echt Hörübung, als daß die englischen Untertitel identisch mit dem gesprochenen Wort sind. Das ist besser als meistens im Deutschen, wo ein anderer Text nur mit vergleichbarem Inhalt eingeblendet wird. Auf diese Weise lese und höre ich englisch und habe auch noch Spaß dabei.
Unter anderem habe ich gesehen: Brokeback Mountain, The Hours, Grease, Yanks...
Und ich habe eine deutsche Seite mit Hörbüchern (Geschichten) für Kinder, auch zum Mitlesen, entdeckt auf www.labbe.net

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